Bücher und Literaturempfehlungen

  • DieWildbienen Deutschlands 
  • Paul Westrich
  • Verlag: Eugen Ulmer
  • Erscheinungstermin 12.September 2019
  • ISBN: 978-3-8186-0880-4 (2.Auflage)
  • Einband: Gebunden
  • Preis: 99,00 Euro
  • Seiten/Umfang: 824 S., 1700 Farbabbildungen - 21 x 5,3 x 27,3 cm

 

  • Wildbienen Die anderen Bienen
  • Paul Westrich
  • Verlag: Pfeil, F.
  • Erscheinungstermin 23.Juni 2015
  • ISBN: 978-3-89937-136-9
  • Einband: Gebunden
  • Preis: 19,80 Eur[D] / 20,40 Eur[A]
  • Seiten/Umfang: 168 S., 479 Farbabbildungen - 21,5 x 21,3 cm

 

  • Schmetterlinge - entdecken und verstehen 
  • Rainer Ullrich
  • Verlag: Franckh Kosmos
  • Erscheinungstermin 6.Mai 2015
  • ISBN: 9783440145296
  • Einband:Taschenbuch
  • Preis: 19,99 Euro
  • Seiten/Umfang: 176 S., 202 Farbabbildungen - 17,1 x 21,3 cm

 


Weiterführende Links zu interessanten Themen u. Webseiten

Unser Partner 'Naturstiftung Kranichland' : 

 

Natur- und Umweltschutz ist das Hauptthema auf

der Internetseite von  Naturstiftung Kranichland:

 

"Kranichland ist unser Name für ein Land und eine Zeit,

in dem / in der die Menschen so leben, dass Platz für alle ist.

Mit Respekt vor allen Tieren, Pflanzen und der Erde....."


Tipps für den Garten

Blühende Flächen und Beete:

Vielfältig blühende Wiesen sind Teil unserer Natur- und Kulturlandschaft. Leider gehen diese ökologisch wichtigen Flächen immer mehr zurück. Dabei ist ein dauerhaftes Angebot an heimischer Flora für viele Insekten, wie Wildbienen und Schmetterlinge, von großer Wichtigkeit.

Natürlich müssen Wiesen auch gepflegt und gemäht werden, aber es ist zwingend unerlässlich, dass Teile von der Mahd ausgenommen werden. Wildbienen z.B. können meist nur kürzere Flugwege (ca. 200 Meter) zurücklegen und brauchen engmaschige Biotopvernetzungen um zu überleben. Besitzer von großen und auch kleineren Wiesen können z.B. um Teilflächen herummähen, oder z.B. Streifen mit Wildblumen, möglichst über die gesamte Länge des Areals, stehen lassen. Im Idealfall dürfen die ungemähten Bereiche bis zum nächsten Frühjahr stehen bleiben, in deren Schutz sich u.a. die nächsten Schmetterlingsgenerationen entwickeln. Auch bodenbrütende Vogelarten profitieren von dieser Vorgehensweise. In jedem Fall sollte jedoch darauf geachtet werden, dass eine Mahd erst dann erfolgt, wenn es auf  den  vorher  gemähten Wiesenanteilen zu  einer  Nachblüte der  Wiesenflora  gekommen  ist.  Die Schnitthöhe sollte hierbei nie unter 8 cm liegen. Für “Mosaikartiges Mähen“ gibt es,  je nach Region, entsprechende  Fördermittel. Nur wenn wir im Garten und in der  Landschaft darauf achten,  dass immer ein reichhaltiges Blühangebot vorhanden ist, können wir  verhindern, dass  unser Ökosystem völlig kollabiert  und mit ihm unsere Insekten- und Tierwelt......

Bildbeschreibungen

oben: Wildblumengesellschaft mit Flockenblumen / Centaurea jacea  im Hortus Terrigenus

mitte li: Feuchtwiesenflora Kuckuckslichtnelken / Lychnis flos-cuculi 

mitte mi: Katzenminze / nepeta  und Gelbe Skabiose / Scabiosa ochroleuca

mitte re: Gewöhnlicher Natternkopf / Echium vulgare und Vexiernelke / Silene coronaria

unten li: Wildblumengesellschaft mit Ackerwitwenblume / Knautia arvensis und Mazedonische Witwenblume / Knautia macedonica

unten mi: Wilde Möhre / Daucus carota

unten re: Feuchtwiesenflora Wiesen-Alant / Inula britannica

Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung u. Anlage Ihrer persönlichen,

nachhaltigen und insektenfreundlichen Blühfläche   

Benjeshecken:

Die Benjes- und auch Totholzhecken sind von ausgesprochen hohem ökologischen Nutzen für unsere heimische Tierwelt. Sie bieten Vögeln und vielen anderen Individuen Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung.

Als "Lebendiger Zaun" dient eine aus Totholz aufgeschichtete Hecke als Pufferzone, um den Garten (oder auch andere Flächen) vor äußeren Einflüssen zu schützen und ist gleichfalls ein ausgezeichnetes Strukturelement. 

Das Mikroklima wird nachweislich verbessert.

Fazit: Eine wunderbare Möglichkeit, anfallendes Schnittgut v. Bäumen und Gehölzen sinnvoll i. Garten unterzubringen.

Zur Info: Nach § 39 BNatSchG, dürfen zum Schutz der Tiere, Hecken, lebende Zäune, Sträucher und weitere Gehölze nur in der Zeit von Oktober bis einschließlich Februar beschnitten werden. 

 Keine Angst vor Blattläusen:

In den Sommermonaten haben wir meißt eine große Zahl von Blattläusen auf unseren Gartenpflanzen.

Manchmal auch eine gefühlte "Invasion"...

Aber keine Sorge früher oder später kommen auch

die Nützlinge, wie z.B. die Marienkäfer.

Ihnen und ihren Larven (Foto unten links)

ist eines gemein:

Sie haben unbändigen Hunger auf Blattläuse und sind dadurch sehr wichtig für das ökologische Gleichgewicht in unseren Gärten und in der Natur. 

Aber auch andere Nützlinge wie die Florfliegen und deren Larven und nicht zuletzt unsere Vögel freuen sich über ein reich gedecktes Läusebuffet. 

Manchmal braucht es etwas Geduld, denn die Natur hat ihre eigenen Zeitabläufe.

Aber sie funktioniert, wir müssen sie nur gewähren lassen...